• AKZEPTIEREN LERNEN

    Etwas zu akzeptieren, ist ein wesentlicher Faktor für Resilienz und Selbstliebe

Akzeptanz heißt, dass wir etwas so annehmen, wie es ist. Etwas zu akzeptieren, ist eine aktive Handlung und die Basis für Veränderung, aber auch für Zufriedenheit und Selbstliebe. Doch oft fällt es uns das Akzeptieren sehr schwer. Lesen Sie hier, warum das so ist, weshalb es sich lohnt, Akzeptanz zu lernen und mit welchen Übungen dies gelingt.

In diesem Artikel:

  • Der Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz
  • Die drei Faktoren der Akzeptanz
  • Warum fällt Akzeptanz oft so schwer?
  • Deshalb ist Akzeptieren wichtig
  • Tipps für mehr (Selbst)Akzeptanz

Der Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz

Akzeptanz und Toleranz – ein ungleiches Paar, das oft für Zwillinge gehalten wird. Im Sinne von „man lässt die Dinge sein, wie sie sind“ stimmt das auch. Im Kern bedeuten beide Begriffe aber etwas völlig anderes. „Tolerare“ bedeutet im Lateinischen so viel wie „erdulden“, „accipere“ heißt „annehmen“.

  1. Toleranz ist also sowohl etwas Passives als auch negativ besetzt: Es bedeutet, dass ich die Umstände, die Situation oder Tatsachen eigentlich nicht gutheiße oder befremdlich finde, aber ertrage, weil ich ohnehin nichts dagegen tun kann. Toleranz kann unter Umständen herablassend sein, denn jemand toleriert gnädigerweise etwas, das er so eigentlich nicht mag, und stellt sich damit über eben jenes oder eben jenen.
  2. Anders ist das bei der Akzeptanz. Jemand, der etwas akzeptiert, entscheidet sich aktiv dafür, es so anzunehmen wie es ist. Er hat das Gefühl der Handlungsfähigkeit. Und es findet keine Wertung statt, sondern der Akzeptierende und das zu Akzeptierende sind gleichberechtigt.

WARUM AKZEPTANZ OFT SO SCHWER FÄLLT

Auch, wenn die meisten wissen, dass vieles leichter wäre, wenn sie bestimmte Dinge akzeptieren könnten, fällt echte Akzeptanz in der Praxis oft sehr schwer. Das liegt unter anderem daran, dass Akzeptieren für viele einem Aufgeben oder Versagen gleichkommt, nach dem Motto: „Wenn ich hier nicht weiterkomme, muss ich halt damit leben.“ Sie fühlen sich der Kontrolle über ihr Leben beraubt, weil sie nicht bestimmen können, was passiert. Kontrolle ist aber, seien wir ehrlich, häufig gar nicht das primäre Ziel, sondern, dass wir Ruhe vor bestimmten Umständen oder Tatsachen haben und wir uns nicht mehr damit beschäftigen müssen.

Je mehr wir uns dagegenstellen, eine Kontrolle aufzugeben, die wir gar nie hatten, desto größer und mächtiger wird das, was wir kontrollieren möchten. Und mit ihm wächst die Unzufriedenheit mit uns selbst. Treten Sie auf die Bremse und sparen Sie sich die Energie! Es geht nicht darum, alles zu bestimmen, sondern zu akzeptieren, dass wir genau das nicht können. Auch wenn es seltsam klingen mag: Aber Zufriedenheit entsteht durch das Anerkennen von Unvollkommenheit. Akzeptanz ist immer auch Selbstannahme.

DESHALB IST AKZEPTIEREN WICHTIG

Es gibt Dinge, die sich nicht ändern lassen. Dazu gehören Tod und Krankheit, aber auch, dass wir atmen, essen und trinken müssen. Wären Sie auf die Idee gekommen, sich dagegen zu wehren, dass Sie pausenlos ein- und ausatmen müssen? Eben. Es geht bei der Akzeptanz darum, Fakten, Schwächen und Entscheidungen, die das Leben für uns trifft, anzunehmen. Das beginnt schon bei kleinen Dingen wie der Schlange an der Supermarktkasse. Jeder ärgert sich mal, jeder ist mal ungerecht, jeder macht mal Fehler – und jedem passt mal etwas nicht. Je mehr wir dagegen kämpfen, desto größer werden der innere Widerstand und die Unzufriedenheit.

Eine Person, die akzeptiert, wird dagegen nicht nur zufriedener sein, sondern auch

  • ihre Ziele eher erreichen, weil Energie- und Zeitreserven frei werden
  • sich weiterentwickeln, weil sie sich nicht um das immer gleiche Problem dreht, sondern nach vorn schaut
  • im beruflichen und privaten Leben erfolgreicher und glücklicher sein
  • mehr Selbstvertrauen entwickeln und ihr Selbstwertgefühl stärken

 

AKZEPTANZ LERNEN MIT NLP

Für Selbstakzeptanz und auch, um bestimmte Tatsachen und Umstände annehmen zu können, müssen wir im Moment sein. Wer denkt: „Wenn dies oder das passiert, kann ich jenes annehmen.“, wird nie akzeptieren. Denn Akzeptanz bedeutet nicht, etwas zu verändern, es bedeutet, das „Jetzt“ anzunehmen wie es ist. Das heißt auch, zu akzeptieren, dass man sich selbst nicht immer liebt oder auch nur mag, und dass es eben Situationen gibt, die mal nicht toll findet, aber nicht ändern kann.

Im NLP gibt es Werkzeuge wie die Core-Transformation, die dabei helfen, verankerte Emotionen, verwurzelte Glaubenssätze und eingeschliffene Verhaltensweisen zu lösen und zu verändern. Dadurch gelingt es, im Moment zu bleiben, mit sich in Einklang zu kommen und sich selbst sowie Tatsachen und Umstände so anzunehmen wie man ist bzw. sie sind. Im NLP Practitioner lernen Sie diese Techniken und wie Sie sie effektiv im Alltag anwenden.

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DIE DREI FAKTOREN DER AKZEPTANZ

In der Akzeptanzforschung gibt es drei Faktoren, die bestimmen, ob wir etwas akzeptieren oder nicht:

  • Akzeptanzsubjekt
  • Akzeptanzobjekt
  • Akzeptanzkontext

Das Akzeptanzsubjekt ist der Mensch, der akzeptiert (oder eben nicht). Er hat oder entwickelt eine Einstellung einer Tatsache, einem Gefühl oder einem Umstand gegenüber. Diese Tatsache, dieser Umstand, aber auch Gefühle, Einstellungen, Meinungen oder Handlungen sind das Akzeptanzobjekt. Es beschreib, was das akzeptiert werden soll(te). Der Akzeptanzkontext beschreibt die Rahmenbedingungen, also das Umfeld, in dem Akzeptanzsubjekt und -objekt aufeinandertreffen, und unter dessen Einfluss das Akzeptanzsubjekt das Akzeptanzobjekt bewertet.

Das können die Regeln eines Familienverbunds oder eines Unternehmens sein, aber auch individuelle Wertesysteme aufgrund gemachter Erfahrungen oder der eigenen Persönlichkeit. Gelingt es einem Menschen (Akzeptanzsubjekt) also zum Beispiel, die Umstände (Akzeptanzobjekt) in Einklang mit seinem Wertesystem (Akzeptanzkontext) zu bringen, kann er sie annehmen. Gelingt dies nicht, wird er sie dagegen nicht akzeptieren.

 

TIPPS FÜR MEHR (SELBST)AKZEPTANZ

Die Realität zu akzeptieren, mag wie ein Aufgeben klingen. Tatsächlich gibt uns das aber Kraft, wir fühlen uns besser und es werden Potenziale frei, die es uns erlauben, unsere Aufmerksamkeit auf das zu lenken, was wir tun können. Diese Übungen können dabei helfen, Akzeptanz zu lernen.

  • Bleiben Sie gelassen: Wenn Sie etwas nicht ändern können, hilft es auch nichts, sich darüber aufzuregen. Im Gegenteil, oft macht es alles nur noch schlimmer. Sie sind wütend auf sich und die Situation, Ihr Umfeld ist wütend auf Sie ... Üben Sie in kleinen Alltagssituationen, bewusst ruhig zu bleiben. Sagen Sie sich: Das geht vorbei.
  • Seien Sie Ihr bester Freund: Reden Sie (in Gedanken) so mit sich, wie Sie es mit jemandem tun würden, den Sie lieben. Besonders dann, wenn Sie in einer für Sie schwierigen oder in einer Stresssituation sind und sich machtlos fühlen. Ein freundliches Wort sich selbst gegenüber ist besser als eine innerliche Ohrfeige. Schelten Sie sich nicht für Ihre Hilflosigkeit und Ihr Unvermögen, etwas zu ändern. Erlauben Sie sich, die Kontrolle zu verlieren. Jeder verliert sie. Immer wieder. Seien Sie liebevoll mit sich, bringen Sie Verständnis für sich selbst auf – niemand ist perfekt oder allmächtig – und trösten Sie sich: Alles wird gut.
  • Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie beeinflussen können: Auch in Situationen, denen Sie hilflos ausgesetzt zu sein scheinen, lässt sich immer zumindest ein bisschen etwas aktiv tun. Ist zum Beispiel der Partner schwer krank, können Sie zwar diesen Umstand nicht beeinflussen, wohl aber, wie Sie die Zeit mit ihm verbringen. Wirft Ihr Chef Sie raus, können Sie diese Entscheidung nicht ändern, aber Sie haben es in der Hand, den Jobverlust zu einer Chance für einen Neustart zu machen. Tipp: Manchmal hilft es, laut auszusprechen: „Ich kann das nicht ändern. Es ist wie es ist“, um den Prozess des Akzeptierens anzustoßen.
  • Finden Sie heraus, was Ihr Akzeptanzobjekt ist: Sie fühlen sich unzufrieden, wissen aber gar nicht genau warum? Überlegen Sie, was in Ihrem Alltag Sie jedes Mal aufregt, was Sie nur zähneknirschend hinnehmen können. Wer es sich mit der Ausrede bequem macht: „Ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“, vergibt die Chance, gezielt an seiner Zufriedenheit und Akzeptanz arbeiten zu können. Wichtig: Gehen Sie nicht in die „Wenn erst dies passiert/ich das habe, dann ...“-Falle. Bleiben Sie im Hier und Jetzt. Das ist der einzige Moment, den Sie beeinflussen können.
  • Seien Sie dankbar: Was gibt es Gutes in Ihrem Leben, wofür sind Sie dankbar? Machen Sie sich das bewusst, jeden Tag. Führen Sie ein Dankbarkeitstagebuch oder machen Sie sich jeden Abend vor dem Einschlafen eine mentale Dankbarkeitsliste. Wer dankbar ist, entwickelt eine positive Grundhaltung, die es leichter macht, damit umzugehen, wenn etwas nicht so gut läuft. Tipp: Hören Sie regelmäßig MindChange Audioprogramme wie Positive Grundhaltung oder Das Positive erkennen, um offener wahrnehmen zu können, wofür es sich lohnt, dankbar zu sein.

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