• SCHLECHTE ERINNERUNGEN VERARBEITEN

    Tipps, um negative Erinnerungen hinter sich zu lassen.

Erinnerungen – für viele sind dies mehr oder weniger verschwommene Bilder vergangener Begebenheiten und Ereignisse, an die man gern denkt. Oder auch nicht. Wissenschaftlich betrachtet, sind Erinnerungen eine komplexe Leistung unseres Gedächtnisses, an der unterschiedliche Hirnareale beteiligt sind. Daran liegt es auch, dass wir uns an manche Dinge länger erinnern als an andere. Nur eine Zeit lang bleiben die Dinge in der Gegenwart präsent, die im Kurzzeitgedächtnis landen, im Ultrakurzzeitgedächtnis überdauern sie nur wenige Sekunden, bevor die Erinnerung wieder vergessen ist.

In diesem Artikel:

  • Welche Arten von Gedächtnis gibt es?
  • Praktische Tipps, um schlechte Erinnerungen zu vergessen
  • Machen Erinnerungen glücklich?
  • Schlechte Erinnerungen verarbeiten: Geht das?

WELCHE ARTEN VON GEDÄCHTNIS ES GIBT

Das Langzeitgedächtnis konserviert Erinnerungen über viele Jahre hinweg. Daneben gibt es noch das sogenannte Arbeitsgedächtnis. Darin lagern Informationen über einen gewissen Zeitraum (bis zu 45 Sekunden) hinweg.

Darüber hinaus gibt es verschiedene Gedächtnisebenen:

Das explizite bzw. deklarative Gedächtnis

Darunter versteht man das bewusste Gedächtnis. Es unterteilt sich in episodisches Gedächtnis, in dem Informationen wie der erste Schultag, der Hochzeitstag oder der letzte Urlaub gespeichert sind, und in das semantische Gedächtnis, das Faktenwissen enthält, also z. B. dass das der Eiffelturm in Paris steht oder dass zwei plus zwei vier ergibt. Wichtigste Hirnregion hierfür ist der Hippocampus.

Das implizite bzw. nicht-deklarative Gedächtnis

Hier befinden sich die unbewussten Erinnerungen. Dieses Gedächtnis ist aufgeteilt in das prozedurale Gedächtnis (Bewegungsabläufe), für das vor allem das Hirnareal Striatum wichtig ist. Dann gibt es noch das hauptsächlich von Hippocampus und verschiedenen Cortexarealen gesteuerte perzeptuelle Gedächtnis, mittels dessen wir Dinge, Orte und Menschen wiedererkennen. Das Areal der Amygdala steuert unsere Konditionierung, also das Lernen durch Erfolg (= Belohnung) – und dann gibt es noch das sogenannte Priming.

Das bedeutet, dass ein vorangegangener Reiz bereits bestimmte Gedächtnisinhalte aktiviert hat, unter deren Einfluss wir nun den neuen Reiz verarbeiten. Ein Beispiel dafür wäre, wenn im Supermarkt am Käseregal französische Chansons dudeln und wir deshalb Lust bekommen, Camembert und Brie zu kaufen. Wie genau Erinnerungen zustande kommen, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt.

Wissenschaftler vermuten, dass sie in Neuronengruppen gespeichert werden. Je öfter diese Gruppen von einem bestimmten Reiz, zum Beispiel dem Gesicht eines Freundes, stimuliert werden, desto stärker wird die Verbindung der einzelnen Neuronen untereinander. Das führt dazu, dass bei dem jeweiligen Reiz immer wahrscheinlicher immer mehr Neuronen reagieren und durch deren Aktivität das entsteht, was wir Erinnerung nennen.


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MACHEN ERINNERUNGEN GLÜCKLICH?

Wenn es nach dem Wissenschaftler Meik Wiking, Leiter des Kopenhagener Instituts für Glücksforschung, geht, wirken sich Erinnerungen tatsächlich auf unser generelles Wohlbefinden aus. Er sagt: „Menschen, die glückliche Erinnerungen haben, sind insgesamt glücklicher.“ In seinem Buch „Die Kunst der guten Erinnerung“ befasst er sich damit, wie man es schaffen kann, sich an glückliche Momente zu erinnern und sich gezielt Erlebnisse verschafft, an die man sich gern erinnert. Seine Empfehlung: Raus aus der Komfortzone! Denn: „Wir erinnern uns besonders gut an Dinge, für die wir uns überwinden mussten“, lautet die Erkenntnis des Glücksexperten.

Klingt eigentlich ganz einfach. Warum dann nicht alle innerlich grinsend und wie auf rosa Wölkchen schwebend herumlaufen? Weil nicht alle Erinnerungen bewusste Erinnerungen sind – wie oben bereits beschrieben. Unser Gedächtnis sammelt ständig Informationen und es ist „nicht perfekt“, wie Wiking sagt.

Das heißt einerseits, dass es immer auch schlechte, traurige oder nicht ganz so schöne Erinnerungen speichern wird. Aber andererseits ist es dadurch auch möglich, das Gedächtnis zu beeinflussen und schlechten Erinnerungen zumindest nicht mehr den Platz ganz oben auf dem Erinnerungsstapel zu geben. Das ist auch deshalb sinnvoll, weil uns schlechte Erinnerungen blockieren und verhindern können, dass wir zufrieden und souverän leben und unser volles Potenzial ausschöpfen.

SCHLECHTE ERINNERUNGEN VERARBEITEN: GEHT DAS?

Vorab: Es geht hier nicht um traumatische Erlebnisse und Belastungsstörungen! Diese müssen auf jeden Fall professionell psychologisch behandelt werden! Schlechte im Sinne von schmerzhafte oder traurige Erinnerungen wie in einer Beziehung betrogen oder verlassen worden zu sein, vom Chef wegen eines Fehlers vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt worden zu sein, einen Blackout im Vortrag gehabt zu haben usw., können Sie jedoch auch in Eigenregie verblassen lassen.

Selbst wenn die Wissenschaft den genauen Grund und Prozess noch nicht kennt, scheint es doch so, dass sich bestimmte Gedankenbilder und damit verbundene Emotionen wie z. B. Selbstzweifel mittels anderer Erinnerungen zumindest verdrängen lassen. Ein Forschungsteam aus den USA will zudem in einer 2016 im „Psychonomic Bulletin & Review veröffentlichten Studie mit mehreren Probanden herausgefunden haben, dass sich die Vorgänge des Vergessens und des Erinnerns ähneln. Demzufolge können wir uns nicht nur bewusst Sachen merken, sondern sie auch aktiv vergessen. Wobei vergessen nicht heißt, dass die Erinnerungen verschwinden. Sie lagern dann – so eine 2008 in „Nature“ veröffentlichte Arbeit des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie – nur in einem Bereich, zu dem wir nur schwer Zugang haben. Erinnerungen komplett zu löschen, ist also wohl nicht möglich, wohl aber, sie mit etwas Positivem zu überschreiben, wie mehrere Experimente belegen.

Es ist zum Beispiel möglich, die Erinnerung an einen Sturz auf Inline Skates mit der immer wiederkehrenden Erfahrung, dass man seitdem immer wieder sicher durch die Straßen rollt, schwerer zugänglich machen. Fährt man an der Sturzstelle vorbei, ist es jedoch durchaus möglich, dass die Erinnerung wieder hochkommt. Eine weitere Option ist es, aufkommende negative Gedanken und Erinnerungen im Keim zu ersticken, indem man sich auf die Betrachtung eines Gegenstands im Raum konzentriert oder ihnen mit einer Salve positiver Gedanken die „Tür vor der Nase zuschlägt“.

Warum das klappen kann, liegt wohl daran, dass sich so über die Zeit die Neuronennetzwerke verändern, die für eine bestimmte Erinnerung zuständig sind. Dadurch wird es dann schwerer, auf dieses bestimmte Gedankenmuster zuzugreifen. Zu theoretisch? Hier kommen ein paar konkrete Tipps.


AUDIOPROGRAMME, UM DIE VERGANGENHEIT HINTER SICH ZU LASSEN

Manches klingt zunächst leichter gesagt als getan. Doch dem ist nicht so. Basierend auf jahrzehntelanger Coaching-Erfahrung und der Expertise von Ulrich Oldehaver, wenn es um das Erreichen von Gllück, Entspannung und persönlicher Weiterentwicklung geht, haben wir zahlreiche MindChange Audioprogramme entwickelt. Hier werden Sie fachkundig durch die mentale Übungen geleitet und fühlen sich schon nach kurzer Zeit glücklich und entspannte.

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PRAKTISCHE TIPPS, UM SCHLECHTE ERINNERUNGEN LOSZUWERDEN UND DIE VERGANGENHEIT HINTER SICH ZU LASSEN

Bei den folgenden Ratschlägen geht es nicht darum, eine schlechte Erinnerung zu löschen, sondern darum, dass sie nicht ständig als Gedankenkarussell im Gehirn herumspukt und Sie davon abhält, zufriedener und glücklicher zu leben. Es geht, wie bei so vielem, um das richtige Maß und um das Treffen einer bewussten Entscheidung.

DIE VERGANGENHEIT HINTER SICH LASSEN

Eine Erinnerung ist naturgegeben die geistige Wiedergabe von etwas, das sich in der Vergangenheit zugetragen hat. Und die Vergangenheit lässt sich bekanntlich nicht verändern. Auch wenn die Erinnerung schlecht, schlimm oder schmerzhaft ist: Was damals passiert ist, ist passiert. Machen Sie sich das bewusst, akzeptieren Sie es und verzeihen sie sich bzw. anderen. Das ist der erste Schritt in Richtung „Vergessen“.

LEKTIONEN AUS DER SCHLECHTEN ERINNERUNG ZIEHEN

Fragen Sie sich „was habe ich durch diese unangenehme Situation gelernt?“, „wohin hat sie mich gebracht?“, „wo wäre ich heute ohne sie?“. Oftmals wird durch solche Überlegungen klar, dass auch ein bisschen was Gutes in der schlechten Erinnerung steckt. Konzentrieren Sie sich auf diesen Aspekt und führen Sie sich das positive vor Augen. Sagen Sie bewusst (und gern, wenn möglich, auch laut) „Stopp“, wenn das Negative Sie wieder überwältigen möchte und Sie anfangen, an die negativen Aspekte zu denken.

SICH ABLENKEN

Anstatt „Stopp“ als Barriere für schlechte Erinnerungen zu verwenden, könnten Sie natürlich auch andere Dinge tun, die Sie, im Wortsinn, auf andere Gedanken bringen. Wechseln Sie den Raum, zählen Sie von 100 auf 0 oder sagen Sie das Alphabet rückwärts auf. Ganz egal, Hauptsache, Ihr gedanklicher Fokus liegt für ein paar Minuten anderswo. Danach sollte der „Anflug der schlechten Erinnerung“ vergangen sein.

AUDIOPROGRAMME HÖREN

Lassen Sie sich gedanklich in eine andere Welt führen. Unsere Audioprogramme wie Unangenehme Erinnerungen verändern und Persönliche Vergangenheit optimieren können Ihnen zum Beispiel dabei helfen, loszulassen und frei zu werden. Es unterstützt Sie dabei, aus der Vergangenheit zu lernen, mehr mentale Souveränität zu entwickeln, zu entspannen und Probleme hinter sich zu lassen.

MEDITIEREN

Apropos entspannen – auch durch Meditations- und Entspannungstechniken können Sie lernen, Ihre Achtsamkeit und Aufmerksamkeit zum Beispiel auf Ihren Atem, auf jeden Fall aber auf anderes, Positiveres, als die schlechte Erinnerung zu lenken.

JOURNALING

Wenn Sie etwas aufschreiben, ist es oft mehr oder weniger sofort aus Ihrem Gedächtnis verschwunden. Nutzen Sie diese Methode bzw. Technik auch für negative Erinnerungen. Gedanken, Taten und Probleme, die einen nicht haben schlafen lassen, verschwinden z. B. häufig, sobald sie in Form von Worten zu Papier gebracht sind. Und ebenso kann dieser „Schreibtrick“ mit schlechten Erinnerungen funktionieren. Sobald sie kommen, schreiben Sie sie auf. Und nicht nur sie: alles, was Ihnen in den Sinn kommt. Egal was, egal wie. Hauptsache raus damit! Dann ist im Kopf wieder Platz für die guten Erinnerungen – und im Körper für das Gefühl von Freiheit.


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