• NLP STATEMANAGEMENT

    Wie Sie die Fähigkeit des Statemanagements für Ihren Erfolg nutzen

Emotionen sind stark. Sie sind aber nicht allmächtig. Auch wenn wir das manchmal nicht glauben können, wenn eine Welle der Wut über uns hinwegschwappt, weil der Kollege einen ständig unterbricht oder der Partner seine Klamotten überall in der Wohnung verteilt. Wenn die Angst in uns hochkriecht, weil wir eine wichtige Präsentation vor Publikum halten sollen oder wir merken, dass unsere Beziehung kriselt. Wenn der Frust uns lähmt, weil es mit der Vertragsunterzeichnung wieder einmal nicht geklappt hat oder ein Freund uns immer wieder versetzt. Doch auch, wenn wir uns oft von unseren Gefühlen überwältigt fühlen – wir können und sollten Verantwortung für sie übernehmen. Wir können bestimmen, wie wir uns fühlen: mit Statemanagement (Zustandsmanagement).

In diesem Artikel:

  • Was ist ein State?
  • Welche States es gibt
  • Wozu Statemanagement gut ist
  • Tipps für erfolgreiches Statemanagement

WAS IST EIN STATE?

Jeden Tag durchlaufen wir eine Vielzahl von Emotionen. Die NLP (Neurolinguistische Programmierung, ein Konzept von Kommunikationsmethoden, um psychische Abläufe zu verändern), bezeichnet diese Emotionen, beziehungsweise den durch dieses Gefühl bedingten momentanen Zustand, als State. Sachlich betrachtet umfasst ein State, alle Prozesse, die durch die Interaktion von Denkmustern, dem körperlichen Befinden und neurophysiologischen Prozessen ablaufen, wenn wir etwas fühlen. Es gibt positive States wie freudige Erregung, Zufriedenheit oder Glück. 

Und es gibt negative States wie Angst, Ablehnung oder Frust. Erstere beflügeln uns, Letztere hemmen uns. Unser Zustand beeinflusst also unser Verhalten. Dieser wiederum entsteht durch äußere Reize wie Klänge, Bilder oder Gerüche sowie der Art und Weise, wie wir sie verarbeiten (kognitive Repräsentation oder auch internale Repräsentation). Ein emotionaler Zustand lässt sich also beeinflussen, wenn wir wissen, wie wir die Reize entsprechend anders verarbeiten können. Und diese Fähigkeit, unsere Gefühle zu beeinflussen, kann uns dabei helfen, effektiver zu sein, Stress und Ängste zu überwinden, aber auch selbstbewusster und fähiger werden lassen, Liebe zu geben.

WELCHE STATES ES GIBT

Die NLP unterscheidet zwischen drei States: Ressource-State, Separator-State und Stuck-State. 

RESSOURCE-STATE

Wenn wir in diesem State sind, fühlen wir uns für gewöhnlich freudig und voller Kraft. Unsere Energiereserven sind uns zugänglich. Wir haben also genügend Ressourcen – daher der Name. 

SEPARATOR-STATE

Er ist eine Art neutrale Zone. In der NLP dient er dazu, einen Zustand oder einen Denkprozess zu unterbrechen. Entweder ist er „Stopper“, um von einem Stuck-State in einen Ressource-State zu kommen, oder er hilft dabei zu verhindern, dass sich zwei Emotionszustände mixen. 

STUCK-STATE

Dieser Zustand ist das genaue Gegenteil des Ressource-State. Im Stuck-State sind wir gestresst, verärgert, verängstigt … kurz: auf irgendeine emotionale Weise blockiert. Wir kommen an unsere Energien nicht mehr heran beziehungsweise nehmen sie nicht mehr wahr. Es tritt Starre ein – geistig und oft sogar auch körperlich (z. B. wenn wir uns vor einem Vortrag, Bungee-Sprung etc. verkrampfen).


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WOZU STATEMANAGEMENT GUT IST

Statemanagement hilft uns dabei, Herr über unsere Gefühle zu sein und zu bleiben. Wir können dadurch:

  • Mehr Energie entwickeln
  • Selbstbewusster werden
  • Konzentrierter arbeiten
  • Stress und Ängste abbauen
  • Ausgeglichener und souveräner werden
  • Depressionen in Kraft umwandeln
  • Kreativer werden
  • Positive Emotionen stärken und so z. B. intensiver lieben oder uns unbefangener freuen 

Wie bei jedem anderen Menschen wechseln auch bei Menschen, die Statemanagement beherrschen, die Gefühle reflexartig über den Tag hinweg. Aber dank Statemanagement steuern wir unsere Emotionen, sobald wir ihrer gewahr werden und sie für negativ erachten. Nicht sie uns. Wir werden vom emotionalen Opfer zum Meister unserer Gefühle. Statemanagement hilft uns, den Kasten an Werkzeugen, den wir von Geburt an mitbekommen haben, zu öffnen und die Tools richtig zu nutzen, um unsere Gedanken und Gefühle in Bahnen zu leiten, die uns guttun. 

TIPPS FÜR ERFOLGREICHES STATEMANAGEMENT

Um unsere Gefühle zu steuern, müssen wie sie zunächst einmal wahrnehmen. Statemanagement bedeutet nämlich nicht, keine Emotion mehr zuzulassen. Auch negative Gefühle haben nach wie vor ihre Berechtigung. Wir lernen durch Statemanagement nur, mit ihnen umzugehen und bewusst eine Antwort auf diese Emotionen zu finden. Ziel ist es dennoch, möglichst oft im Ressource-State zu sein und zu bleiben. Diese Schritte können dabei helfen:

1. MACHEN SIE SICH IHREN AKTUELLEN GEFÜHLSZUSTAND BEWUSST
Schreiben Sie sich am besten über einen längeren Zeitraum (z. B. vier Wochen lang) auf, wie Sie sich wann gefühlt haben. Notieren Sie worum Ihre Gedanken kreisen (berufliche Aufgaben, Zwischenmenschliches, Geschehnisse in der Vergangenheit, Ereignisse in der Zukunft …) und was Sie fühlen (Angst, Sorge, Vorfreude, Glück …) und wie Ihr Körper darauf reagiert (entspannt, ruhig, angespannt, schlaff und müde …)

Denken Sie darüber nach – und notieren Sie – ob und inwiefern Ihnen der jeweilige Zustand Energie schenkt oder raubt. Mögen Sie es, in diesem Zustand zu sein? Wenn nicht, kennen Sie ihn nun und wissen, wann Sie Statemanagement einsetzen sollten.

2. ÜBERLEGEN SIE, WAS DEN JEWEILIGEN ZUSTAND AUSLÖST
Fertigen Sie auch von diesen sogenannten Triggern eine Liste an. Dazu müssen Sie in sich spüren, wo die jeweilige Emotion herkommt. Der Auslöser eines Gefühls kann etwas sein, das wir in der Vergangenheit erlebt haben und an das uns nun ein Duft oder ein Bild erinnert oder ein zukünftiges Ereignis, vor dem wir uns fürchten. Der Trigger kann aber auch etwas sein, das wir selbst getan haben (z. B. Beziehung beendet) oder andere (bspw. Kollege zieht sich aus wichtigem Projekt zurück). Nur, wenn Sie die Wurzel Ihrer Emotionen kennen, können Sie Ihre Gefühle auch beeinflussen.

3. NEUTRALISIEREN SIE NEGATIVE TRIGGER UND LEGEN SIE SICH POSITIVE TRIGGER FÜR DEN ALLTAG AN
Ersteres gelingt, indem Sie sich dem negativen Gefühl zunächst einmal stellen. Setzen Sie sich mit ihm auseinander, suchen Sie nach etwas Positivem im Negativen. Oft entwickeln wir blockierende Gefühle, weil wir uns unbewusst vor etwas schützen möchten (einer Blamage bei der Präsentation, verletzt werden vom Partner etc.). Um sich einen „S.O.S.“-Kit an positiven Triggern zuzulegen, finden Sie heraus, was Ihnen guttut und Energie gibt (effizientes Arbeiten, harmonisches Miteinander, kreativ zu sein usw.).

Danach überlegen Sie sich, wodurch sich diese Trigger auslösen lassen – das können Situationen sein, Erinnerungen oder aber auch Personen. Versuchen Sie, diese Trigger-Trigger möglichst regelmäßig und bewusst in Ihren Alltag einzubauen. Treffen Sie sich mit Menschen, die Sie gern um sich haben, blättern Sie durch die Fotos vom letzten Familienurlaub, hören Sie Ihre Lieblingsmusik in Dauerschleife. Beginnen Sie den Tag mit einem positiven Trigger, bauen Sie tagsüber mindestens zwei ein und beenden Sie Ihren Tag mit einem (Buch lesen, gut essen …).

STATEMANAGEMENT - STUFE 2

Fortgeschrittene in Sachen Statemanagement können darüber hinaus sogar das mentale Bild von Dingen und Situationen zu ihren Gunsten ändern. Sie schaffen es zum Beispiel, eine beängstigende Situation emotional zu verlassen. Sie machen sie nicht größer und gefährlicher als sie ist, sondern lassen sie bewusst kleiner werden (mentale Repräsentation). Dadurch verändert sich auch das Gefühl in dieser Situation. Ähnliches gelingt erfahrenen Statemanagern auch, indem sie ihre Körperhaltung ändern. Den Kopf zu heben, die Schultern zu straffen, zu lächeln oder tief einzuatmen sendet positive Botschaften in unser Nervensystem – und beeinflussen so unseren Gefühlszustand entsprechend.

Und, ganz wichtig: Reden Sie nicht schlecht von und mit sich. Negativer Self-Talk kann niemals zu positiven Emotionen führen. Seien Sie so nett und nachsichtig mit sich, wie Sie es mit Ihrem besten Freund wären. Klingt verlockend, aber auch etwas abstrakt? Dann kann ein Seminar zum Thema Statemanagement Ihnen helfen, Herr Ihrer Gefühle zu werden – im NLP-Practitioner lernen Sie innerhalb von nur acht Tagen die Möglichkeiten dieser Methode.


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