• POSITIVE AFFIRMATIONEN

    Scheinbar einfach und dennoch unglaublich wirkungsvoll

Das Wort Affirmation kommt aus dem Lateinischen und heißt soviel wie „Bestätigung“. Freier übersetzt könnte man der Affirmation die Bedeutung „bejahende Formulierung“ oder „positive Aussage“ zuschreiben. Denn nichts anderes ist sie: eine Botschaft, die man sich selbst sendet, um negative Glaubenssätze in positive umzuwandeln. Man spricht deshalb auch von Selbstaffirmation, denn man „transformiert“ sein eigenes Denken durch eigenes Denken – und die meisten Affirmationen beginnen mit „Ich“.

In diesem Artikel:

  • Positive Affirmationen: Darum funktionieren sie
  • Worauf lassen sich positive Affirmationen anwenden?
  • Tipps für die Nutzung positiver Affirmationen

POSITIVE AFFIRMATIONEN

Im Mentaltraining gehören positive Affirmationen zu den stärksten, effektivsten Techniken. Wirken werden sie jedoch nur, wenn sie

  • regelmäßig über einen längeren Zeitraum wiederholt werden
  • ein klares Ziel haben

Denn eine positive Affirmation muss so tief ins Denken und Fühlen der jeweiligen Person eindringen, dass sie ganz automatisch „abgerufen“ wird und als gültiger Glaubenssatz unser Denken und Handeln beeinflusst.

WARUM POSITIVE AFFIRMATIONEN FUNKTIONIEREN

Positive Affirmationen wirken, weil sie ins Unterbewusstsein eindringen und es in eine neue Richtung leiten. Man kann sich das ein bisschen wie ein Dominospiel vorstellen: erst verändern sich die Gedanken, dann die Gefühle und schließlich das Handeln, also unsere Entscheidungen und unser Verhalten. Das Unterbewusstsein ist deutlich stärker als das Bewusstsein. Dafür muss man aber gänzlich überzeugt sein von seinem Affirmations-Satz, man muss ihn fühlen, nicht nur aufsagen.

Es kann durchaus sein, dass eine Person glaubt, dass ihre positive Affirmation noch nicht begonnen hat zu wirken, das Unterbewusstsein aber schon eine Strategie in Richtung des affirmierten Ziels entworfen hat, die sich dann scheinbar plötzlich auch vor dem Bewusstsein auftut. Etwas Geduld braucht man deshalb schon, bis eine positive Affirmation ihre ganze Macht entfaltet. Auch deshalb, weil positive Affirmationen oft erst negative Glaubenssätze aus dem Unterbewusstsein verdrängen müssen. Und die hängen dort genauso tief verwurzelt, wie es die bejahende Botschaft irgendwann tun soll.

Worauf lassen sich positive Affirmationen anwenden?

Positive Affirmationen wirken in jedem Bereich, den Sie sich vorstellen können beziehungsweise verändern möchten. Es gibt Affirmationen

  • zum (Partner) loslassen
  • für positives Denken
  • für die Gesundheit
  • gegen Angst
  • zum Abnehmen
  • für mehr Selbstbewusstsein/Selbstvertrauen
  • für ein besseres Selbstwertgefühl
  • für Erfolg
  • um Liebe zu finden/für Beziehungen
  • um die Vergangenheit loszulassen
  • für Geld/Reichtum/Geldfluss
  • für guten Schlaf
  • für Vertrauen (in sich selbst und andere)

Konkret auf verschiedene Lebensbereiche angewendet, könnte das bedeuten:

GESUNDHEIT

Es kommt nicht von ungefähr, dass Gesundheit als „das höchste Gut“ bezeichnet wird. Geht es einem nicht gut, hat man Schmerzen oder fühlt sich permanent vom eigenen Körper eingebremst, kann dies die Lebensqualität drastisch einschränken. Oft beginnt dann ein Marathon von Arzt zu Arzt sowie damit verbunden eine Achterbahnfahrt zwischen der Hoffnung, dass es einem bald besser geht und dem Frust, dass es „wieder nichts gebracht hat“. Häufig sind die Menschen so auf die körperlichen Probleme fokussiert, dass sie eine wichtige Komponente vergessen: den Kopf. Denn auch, wenn man glauben könnte, dass jeder Mensch gesund sein möchte, sind manche unterbewusst überzeugt, es nicht zu verdienen, dass es ihnen gut geht. Dadurch blockieren sie ihre Selbstheilungskräfte und das negative Denken zeigt sich in physischen Symptomen oder zwanghaftem Verhalten, zum Beispiel beim Essen oder Sport. Das bedeutet im Umkehrschluss: positive Affirmationen bezüglich der Gesundheit, könnten dafür sorgen, dass es einem besser geht. Sie könnten zum Beispiel lauten: „Ich erlaube mir, auszuruhen, wenn ich müde bin.“, „Ich habe es verdient, dass es mir gutgeht.“, „Ich darf das essen und trinken, was mir guttut.“, „Es ist wichtig und richtig, auf die Signale meines Körpers zu hören.“ etc.

LIEBE

Geliebt zu werden ist ein Grundbedürfnis. Es gibt uns das Gefühl der Zugehörigkeit und Sicherheit. Vielleicht sind deshalb so viele Menschen bereit, sich dafür, sich geliebt zu fühlen, selbst zu schaden. Das kann sowohl in einer Partnerschaft passieren als auch als Single auf der Suche nach einer Beziehung - und natürlich auch im Bezug auf Freunde und Familie. Menschen, die geliebt werden möchten, sind oft bereit, ihre eigenen Bedürfnisse oder gar Überzeugungen zurückzustellen, um dem oder den Anderen zu gefallen. Sie lassen sich ausnutzen, manchmal gar quälen oder respektlos behandeln und tun Dinge, die eigentlich gegen ihre Natur gehen. Doch hauptsächlich darauf zu achten und danach zu handeln, was andere gut und richtig finden, kann auf Dauer nicht gut gehen. Irgendwann drängt die eigene Persönlichkeit nach oben. Die eigenen Bedürfnisse ständig wegzudrücken, ist anstrengend und endet entweder damit, dass die- oder derjenige krank wird, ausbrennt oder aus der toxischen Beziehung ausbricht. Wieder andere suchen sich ständig den gleichen Typ Partner, obwohl sie wissen, dass er ihnen nicht guttut. Solche Beziehungsmuster liegen oft in dem Glauben begründet, dass man es nicht verdiene, glücklich zu sein und geliebt zu werden. Diesem Glauben entgegensetzen und ihn ins Positive umzuwandeln, könnten Sie mit positiven Affirmationen für die Liebe wie „Ich darf glücklich sein.“, „Ich verdiene einen Partner, der mich liebevoll und respektvoll behandelt.“, „Ich darf in einer Beziehung eine eigenständige Person bleiben.“, „Meine Bedürfnisse sind wichtig.“

ANGST

Angst zeigt sich in verschiedenen Gestalten:  Angst vor der Zukunft, Angst vor einer bestimmten Situation oder schlicht Angst vor der Angst, zum Beispiel, wenn wir schon einmal eine Panikattacke hatten oder einen Aussetzer bei einer wichtigen Präsentation, bei der wir übermäßig nervös waren. Wenn die Angst kommt, werden wir vom handlungsfähigen Erwachsenen zum hilflosen Kind. Das Herz rast, das Gehirn scheint ausgeschaltet zu sein und die Hände werden feucht. Dabei ist Angst meist nichts anderes als Gedanken, die bestimmte Situationen überhöhen und schlimmer erscheinen lassen, als sie tatsächlich sind. Das können einerseits Situationen sein, in denen wir schon einmal schlechte Erfahrungen gemacht haben. Andererseits aber auch welche, die wir noch nicht kennen und bei denen wir schlicht Angst vor dem Unbekannten, nicht Einschätzbaren haben. Je unsicherer man sich seiner selbst und seiner Fähigkeiten ist, desto leichter hat es die Angst. Deshalb können positive Affirmationen bei Angst helfen wie: „Ich vertraue mir und meinen Fähigkeiten.“, „Ich bin sicher und gehe meinen Weg.“, „Was auch kommen mag, ich bin ihm gewachsen.“ Da Angst auch immer Anspannung bedeutet, können zudem – besonders in akuten Angstsituationen – beruhigende Affirmationen entspannen helfen: „Ich atme Stress aus und Ruhe ein.“, „Ich nehme das Gute um mich herum wahr.“ usw.

GELD

Man kann über Geld sagen, was man möchte: Es zu haben, sich keine Sorgen machen zu müssen, ob man die Miete bezahlen, etwas zu essen kaufen oder in Urlaub fahren kann, macht das Leben deutlich leichter. Warum aber scheinen einige Menschen finanziellen Reichtum quasi anzuziehen während andere um jeden Cent kämpfen müssen? Das kann verschiedene Gründe haben, die aber sehr oft mit negativen Denkmustern verknüpft sind. Ein naheliegendes und durchaus häufig vorkommendes ist, dass man Geld als etwas Schlechtes ansieht. Dass man darüber nicht spricht, weil es zu haben einen zu einem gierigen Menschen mit den falschen Idealen macht und es nur Neid und Missgunst anzieht. Daneben können aber auch andere Glaubenssätze finanziellen Wohlstand verhindern, zum Beispiel: „Ich bin nicht gut genug, um Erfolg zu haben.“, „Ich traue mich nicht, das zu tun, was nötig wäre, um (mehr) Geld zu verdienen.“, „Ich habe kein gutes Produkt anzubieten.“ oder man hängt bei einem Erlebnis in der Vergangenheit fest, das einen daran hindert, offen für finanzielle Verbesserungen zu sein. Auch solche blockierenden Denkmuster lassen sich mit positiven Affirmationen lösen, beispielsweise, indem wir uns sagen: „Ich bin gut in dem was ich tue und verdiene es, entsprechend entlohnt zu werden.“, „Ich liebe Geld.“, „Das Geld kommt zu mir.“, „Ich ziehe Geld an.“

 

So nutzen Sie Affirmationen für sich

Wie weiter oben bereits erwähnt, hilft es nichts, sich einen Satz immer und immer wieder diszipliniert aufzusagen, dieser aber nur den Verstand, nicht das Herz berührt. Das klingt kitschig, aber Affirmationen wirken nur beziehungsweise stärker, wenn wir sie mit positiven Gefühlen verbinden, wenn wir eine Affirmation spüren – jedes Mal, wenn wir sie uns vorsagen.

Entsprechend wichtig ist es, die richtige Formulierung für die jeweilige Affirmation finden. Vielleicht drückt der Satz „Ich möchte selbstbewusster sein“ das aus, was Sie erreichen möchten, bleibt aber zu abstrakt und kratzt maximal an der Oberfläche. Probieren Sie herum („Ich habe meinen Platz in der Welt, ich bin gewollt“) und ändern Sie den Satz ab („Ich sage meine Meinung selbstbewusst“), solange, bis sie sich in ihm wiedererkennen.

Zudem sollten Sie in einem günstigen emotionalen Zustand sein, wenn Sie Ihre Affirmation(en) denken oder vielleicht sogar leise sprechen. Dankbarkeit ist beispielsweise ein Gefühlszustand, in dem positive Affirmationen gut wirken können. Um in eine solche Stimmung zu kommen, kann es helfen, sich an einen ruhigen Ort zurückzuziehen, sich still hinzusetzen und sich zwei oder drei Dinge zu überlegen, für die man heute dankbar ist. Nicht jedoch: „Ich bin dankbar, dass ich gesund bin, ich bin dankbar, dass ich etwas zu essen habe.“ Gehen Sie tiefer. Gehen Sie in die Szene, in das Gefühl hinein: „Ich bin dankbar, dass ich aus eigener Kraft heute Morgen aufstehen konnte. Dass ich zwei kräftige Beine habe, die mich hierhergetragen haben. Dass ich einen Körper habe, der mir verzeiht, wenn ich ihn schlecht behandle und Stress aussetze. Ich bin dankbar, dass ich mir Lebensmittel kaufen kann, die meinen Körper und Geist nähren etc.“ Andere kommen besser in eine gute Grundstimmung, wenn sie leise Musik hören oder meditieren. Egal wie, sobald die Dankbarkeit oder Freude oder was immer Sie an Positivem dadurch empfinden authentisch ist, kann die Affirmation ihre volle Wirkung entfalten. Üben Sie keinen Druck auf sich aus, dass „die Affirmation doch jetzt sofort wirken muss“, sondern lassen Sie die bejahenden Sätze einfach mal machen.

Bis eine positive Affirmation wirkt, können mehrere Wochen, manchmal auch Monate vergehen. Einsteiger sollten mit ungefähr drei Monaten rechnen. Das ist nicht ungewöhnlich und auch kein Zeichen dafür, dass Sie gescheitert sind. Bleiben Sie dran und wiederholen Sie geduldig Ihre Affirmation. Einen Öltanker wendet man ja auch nicht in zwei Minuten.

WAS SIE VERMEIDEN SOLLTEN 

  • Affirmationen anderer zu übernehmen
  • Nicht an Ihre Affirmationen zu glauben
  • Sätze zu formulieren, die Sie nicht ansprechen
  • Die Sätze ständig zu verändern
  • Affirmationen nicht in der Gegenwartsform zu formulieren
  • Vorschnell aufzugeben

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TIPPS FÜR DEN EINSTIEG

Theoretisch kann man sich endlos viele bejahende Botschaften ausdenken. 50 (positive) Affirmationen sind mit etwas Übung ebenso möglich wie 200. Am Anfang sollte man sich jedoch nicht mehr als fünf bis zehn vornehmen. Trainieren Sie Ihre Affirmationen am besten morgens kurz nach dem Aufwachen oder abends kurz vor dem Einschlafen. Gehen Sie die Affirmationen einmal durch. Wenn Sie möchten, können Sie sie auch öfter wiederholen. Einsteigern hilft es zudem oft, die Affirmationen erst einmal auch auszusprechen – Ihre Stimme sollte dabei möglichst zuversichtlich und fest klingen – oder sie aufzunehmen und anzuhören (hier sollte man dann „Du“ statt „Ich“ in den Affirmations-Sätzen verwenden). Manchen hilft es auch, sie aufzuschreien. Experimentieren Sie, was am besten für Sie funktioniert, fühlen Sie in sich hinein. Und verlieren Sie nicht die Geduld. Es lohnt sich.


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