• SELBSTREFLEXION

    Die Grundvoraussetzung für persönliche Weiterentwicklung

Sich selbst reflektieren. Das klingt erstmal nach sich selbst im Spiegel anschauen. In gewisser Weise ist es das auch … aber noch so viel mehr. Unser Leben ist heutzutage oft hektisch. Wir sind per Mail und Mobiltelefon immer erreichbar, über Social Media mit hunderten Menschen verknüpft, unser Job fordert uns, die Familie möchte ebenfalls ein wenig gemeinsame Zeit verbringen – und dann sind da ja noch die Freunde, die wir auch ab und zu mal treffen möchten.

In diesem Artikel:

  • Was Selbstreflexion ist
  • Arten von Selbstreflexion
  • So beeinflusst Selbstreflexion Ihr Leben positiv
  • Wie Selbstreflexion funktioniert
  • Tipps: Fragen und Anleitung

Oftmals beschäftigen wir uns so viel mit den Menschen um uns herum, dass eine wichtige Person hinten überkippt: wir selbst. Dabei ist es wichtig, dass wir uns nicht verlieren. Gerade in einer Welt, die so reizüberflutet ist wie die unsere, ist ein stabiles Selbst häufig ein sichernder Anker, der uns ruhig durch die Flut an Aufgaben navigieren lässt. Und genau diesen Anker auszuwerfen, dabei hilft uns die Selbstreflexion. Egal, ob beruflich oder privat. 

Was Selbstreflexion ist

Die Selbstreflexion ist Teil der Psychologie. Wir beobachten und bewerten bewusst die eigenen Taten, Gefühle und Gedanken. Wir analysieren diese drei Bereiche und hinterfragen sie, um uns selbst besser kennen- und einschätzen zu lernen. Selbst reflektieren können wir uns als Individuum, aber auch als Teil einer Gemeinschaft oder eines Systems. 

Diese Art der Reflexion definiert die Psychologie als „die Fähigkeit, auf Ebene der Vorstellungskraft verschiedene Aspekte bezüglich unseres Selbst zu erkennen“. Wir suchen – und finden – also Antworten auf das, was wir sehen, wenn wir unser virtuelles Spiegelbild betrachten: wie wirke ich, was sind meine Überzeugungen, was kann ich? Mehr noch: Was macht mich als Menschen aus, wie interagiere ich mit anderen, was macht mich zu dem, der ich bin? 

Übrigens: Während die Selbstreflexion etwas ist, das wir bewusst machen, ist die Selbstaufmerksamkeit etwas Intuitives, ein Prozess, der von selbst passiert. Sie ist ein Zustand, in dem wir uns selbst in den Mittelpunkt stellen, ausgelöst z. B. durch einen Reiz. Das kann ein Spiegel sein oder eine bestimmte Stimmung. Während wir die Selbstreflexion bewusst „starten“ und durchführen.

Diese Arten der Selbstreflexion gibt es

Es gibt für die Selbstreflexion verschiedene Methoden. Am geläufigsten sind die schriftliche und die mündliche Eigenreflexion.

Schriftliche Selbstreflexion bedeutet, wie der Name schon vermuten lässt, dass wir die Beobachtungen, die wir an uns selbst feststellen, und die Schlüsse, die wir daraus ziehen, schriftlich festhalten. Das geht mittels verschiedener Methoden, zum Beispiel, indem wir eine Art Tagebuch führen oder aber auch durch den sogenannten Six Minute Write. Das bedeutet, wir schreiben sechs Minuten lang ohne Pause, ohne nachzudenken und ohne auf Grammatik etc. zu achten einfach auf, was uns in den Sinn kommt bzw. durch den Kopf geht. Der Vorteil der schriftlichen Selbstreflexion: Wir können unsere Notizen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals durchgehen und mit dem Jetzt abgleichen. 

Bei der mündlichen Selbstreflexion analysieren wir uns im Selbstgespräch. Es kann hilfreich sein, diesen inneren Dialog nach außen zu kehren und auf Band zu sprechen, um sich später noch daran erinnern und das Gesagte abrufen zu können. Im weiteren Verlauf können wir auch einen Coach hinzuziehen, der als „Sparringspartner“ zur Selbstreflexion dient. Ein Muster, das hierbei und auch bei der Selbstreflexion ohne Coach oft zum Einsatz kommt, ist das sogenannte Storytelling. Das heißt, wir sprechen in Geschichten und Metaphern. Das hilft uns, eine neutralere Position einzunehmen und subjektiver zu erzählen und zu analysieren.  


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SO BEEINFLUSST SELBSTREFLEXION IHR LEBEN POSITIV

Sich selbst zu reflektieren hat positive Auswirkungen auf verschiedene Lebensbereiche. Die Reflexion der eigenen Arbeit beispielsweise kann langfristig zufriedener im Job machen. Dann zum Beispiel, wenn wir uns jede Nacht vor dem Einschlafen ein arbeitsbezogenes Erfolgserlebnis vors innere Auge rufen.

Selbstreflexion stärkt unser Vertrauen in uns und unsere Fähigkeiten, was sich auch auf unsere Arbeitsleistung nachhaltig und positiv auswirken kann. Da vor allem auf höheren Managementebenen viele Fehlerquellen und Stolperfallen lauern, ist Selbstreflexion als Führungskraft ein sinnvolles und wichtiges Werkzeug, um nicht in einen Tunnel der Zielverfolgung und -erfüllung zu geraten. Führungskräfte, die sich selbst reflektieren, denken und handeln kreativer, sie sehen ihre Mitarbeiter, ihre Partner und ihr Gegenüber und können auf sie eingehen. Denn wer sich selbst reflektiert, kennt seine Werte und lebt sie, führt mit Verstand, aber auch mit Empathie.

Im privaten Bereich bzw. im Leben generell kann Selbstreflexion dazu beitragen, das eigene Leben positiver zu sehen und seine Potenziale zu erkennen und wertzuschätzen. Wer sich selbst reflektiert, weiß, was er will, kann und wofür er steht. Er kann selbstbestimmt und vertrauensvoll seinen Weg gehen, anstatt sich zum Spielball der Vorstellungen anderer oder von Konsum- und Leistungsdiktaten zu machen. 

WIE SELBSTREFLEXION FUNKTIONIERT

Selbstreflexion hat zum Ziel, den eigenen Charakter kennen zu lernen und für sich und andere in positive Bahnen zu lenken. Dafür gibt es keine feste Vorgehensweise, denn jeder Mensch ist anders, sieht sich anders und empfindet andere Methoden der Selbstanalyse als eingängiger und durchhaltbarer. Dem einen hilft Mediation, dem anderen Journaling (Aufschreiben der eigenen Gedanken), wieder einem anderen der Austausch mit einem Experten. Eines erfordert Selbstreflexion aber immer: Zeit. Es wird nichts bringen, sich einmal hinzusetzen, aufzuschreiben, was man über sich denkt oder meint, über sich herausgefunden zu haben, und dann weiterzumachen wie bisher. Selbstreflexion ist ein Prozess.

Oftmals beginnt er damit, dass wir uns dort, wo wir aktuell im Leben stehen, nicht (mehr) wohlfühlen. Häufig ist ein negatives Erlebnis der Auslöser, zum Beispiel eine geplatzte Beförderung oder eine Trennung, aber auch Schönes wie eine Hochzeit, ein runder Geburtstag oder ein neuer Partner können Ursache sein, den Status quo zu hinterfragen.

War dieses Gefühl, dass es (noch) nicht ganz richtig ist, wo wir stehen, noch etwas, das sich kaum beeinflussen lässt, ist der nächste Schritt ein sehr bewusster. Wer sich selbst reflektieren möchte, der muss jetzt seine Aufmerksamkeit bewusst darauf richten, wie er sich fühlt. Dabei hilft es, sich konkrete Fragen zu stellen, ein paar Beispiele für verschiedene Lebensbereiche finden Sie weiter unten.

Ist die aktuelle Gefühlslage analysiert, gilt es, einen Weg zu finden, wie sich der Ist-Zustand in den Wunsch-Zustand umwandeln lässt. Das heißt: wir setzen uns Ziele. Und Zwischenziele. In mehreren Etappen stellen sich schneller und öfter Erfolge ein, das hilft uns, dran zu bleiben. Sich selbst zu durchdringen, zu analysieren und ehrlich mit sich zu sein, ist hart. Da tun kleine Teilerfolge einfach gut.

Wichtig: Überlegen Sie sich gleich bei der Zielsetzung, wie Sie den Erfolg messen können. Das kann, ganz simpel, zum Beispiel an einer Zahl auf der Personenwaage, festzumachen sein, aber auch an weniger konkreten Dingen wie dem Verhalten in einer Diskussion (nicht mehr beim ersten Gegenargument einknicken) oder ganz Alltäglichem (bspw. fünf Minuten still sitzen ohne etwas zu tun, Musik zu hören etc.). Dann denken Sie darüber nach, was Sie tun müssen, damit Sie da hinkommen, wo sie hinwollen. Wie müssen Sie sich verhalten? Was müssen Sie ändern?

Der Prozess der Selbstreflexion ist kein linearer. Sie werden oft stolpern, Schritte zurückmachen und das Gefühl haben, wieder ganz am Anfang zu stehen. Dann machen Sie sich bewusst, dass alles, was Sie bisher für Ihr Ziel getan haben, wertvolle Erfahrungen waren, die Sie nutzen können, um gleich nochmal loszumarschieren.

TIPPS: FRAGEN UND ANLEITUNG

Je nachdem, in welchem Bereich Sie Selbstreflexion einsetzen, können Sie sich selbst andere Fragen stellen, um zu Ihrem Kern, Ihrem Selbst vorzudringen. Möchten Sie …

… Selbstzweifel überwinden, können Sie sich fragen:

  • Warum glaube ich, dass ich das nicht schaffe?
  • Was hält mich davon ab, den ersten Schritt in Richtung meines Ziels zu gehen?
  • Welche Erlebnisse stecken hinter meinen Zweifeln?
  • Was sind meine Werte? Für welche Werte möchte ich stehen?

… einen neuen Job, eine andere Aufgabe im Unternehmen, überlegen Sie z. B.:

  • Wo liegen meine Talente und welche möchte ich beruflich (mehr) nutzen?
  • Was ist das Hauptmotiv für einen Jobwechsel?
  • Wohin möchte ich mich entwickeln?
  • Wie wären die Bedingungen im neuen Job?
  • Welche Möglichkeiten hätte ich dann?

… genereller Unzufriedenheit auf den Grund gehen, analysieren Sie:

  • Für was möchte ich mehr Zeit haben und was würde/könnte ich dafür aufgeben?
  • Was mache ich gerne, wenn ich keine Termine oder andere Verpflichtungen habe?
  • Wäre ich zufriedener, wenn ich in meine Entwicklung investieren würde? Wie viel Zeit und Geld wäre ich bereit, dafür zu „opfern“?
  • Was bedeutet Erfolg für mich?
  • Binde ich meine Familie/meinen Partner in meine Lebensplanung ein? Welche Rolle möchte ich für ihn spielen?
  • Wäre ich glücklicher, wenn ich (eine Weile) aussteigen würde? Wie wäre das zu finanzieren?

Hat man noch wenig Übung mit Selbstreflexion kann ein Seminar oder ein Gespräch mit einem Experten helfen, in eine wirkungsvolle und nachhaltige Routine zu finden. Es hilft, jemanden zu haben, der einen neutralen und geübten Blick von außen auf die Situation wirft. Genau das passiert bei einem Reflexions- und Beratungsgespräch. Lernender und Berater setzen sich zu zweit zusammen, der Lernende beschreibt seine eigenen Beobachtungen über sich selbst, kann nach Alternativen suchen und mit dem Profi Ziele setzen. Der Coach oder Berater nimmt dabei die Rolle des Beobachters ein, gibt Anregungen, wo sie sinnvoll sind und korrigiert, wo es nötig scheint. Danach sichern die beiden das Ergebnis, zum Beispiel, indem Sie die Lernergebnisse und Zielsetzungen schriftlich festhalten. Zwar ist ein Austausch mit einem erfahrenen Experten nicht unbedingt notwendig, er hilft aber, sein Handeln, Denken und Fühlen subjektiver und mit Abstand zu betrachten und dadurch einen Lernprozess der Selbstreflexion anzustoßen. Eine Möglichkeit dazu haben Sie zum Beispiel im Zuge der MindVisory-Seminare.


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