• PERSÖNLICHE ZUFRIEDENHEIT STEIGERN

    Zufriedenheit sorgt für körperliches, geistiges und soziales Wohlbefinden

Laut dem Stangl Online-Lexikon für Psychologie bedeutet zufrieden sein beziehungsweise Zufriedenheit „die Übereinstimmung einer bestimmten Erwartung vor einer Handlung mit deren tatsächlichem Erleben danach“. Einfacher ausgedrückt: Wir sind umso zufriedener, je näher die reale Situation an der erwarteten ist. Erwarten wir mehr als wir bekommen, werden wir unzufrieden.

In diesem Artikel:

  • Warum wir oft unzufrieden sind
  • Zufrieden sein: So geht’s

Zufriedenheit gilt als wichtiger Teil des körperlichen, geistigen und auch sozialen Wohlbefindens, sie hat Einfluss auf unsere Lebensqualität und unsere Gesundheit. Dabei gibt es verschiedene Formen der Zufriedenheit. Die Arbeitszufriedenheit beschreibt zum Beispiel, wie wir unseren Job bewerten, die Kundenzufriedenheit, wie glücklich jemand mit einer Dienstleistung oder einem Produkt war. Und dann gibt es noch die Lebenszufriedenheit. Sie umfasst mehr oder weniger die Bewertung unseres gesamten Daseins: Gefällt uns unser Leben? Haben wir, was wir brauchen? Haben wir, was wir wollen?

Es gibt sogar verschiedene psychologische Methoden, um zu messen, wie zufrieden jemand ist, zum Beispiel Assessments. Das sind Fragebögen, die ausgefüllt und die Antworten jeweils mit Punkten bewertet werden. Messen lässt sich übrigens auch der Unterschied zwischen Zufriedenheit und Glück – das zeigt die moderne Gehirnforschung. Sind wir glücklich, wird ein Gehirnbereich aktiv, der den Botenstoff Dopamin ausschüttet. Das heißt, die Stimmung geht rasant nach oben, das Hochgefühl verschwindet aber auch bald wieder. Zufriedenheit dagegen ist etwas Dauerhaftes. Bei zufriedenen Menschen produziert der Körper mehr langsam wirkende Botenstoffe wie Endorphine.

WARUM WIR OFT UNZUFRIEDEN SIND

Einfach ausgedrückt: Die Wurzel der Unzufriedenheit liegt im Vergleich mit anderen und einem daraus entstehenden Gefühl des Mangels. Sobald Sie anfangen, jemand anders für sein tolles Auto, sein großes Haus, seinen beruflichen Erfolg oder seine spannenden Reisen zu beneiden, nagt das Gefühl an Ihnen, dass Sie zu kurz kommen.

Genauso kann Unzufriedenheit entstehen, wenn Sie etwas in der Zukunft, ein Vorhaben oder einen Wunsch, zur Bedingung für Ihr Zufriedensein machen, sich das Gefühl der Zufriedenheit dann aber nicht (in erwartetem Maße) einstellt. Beispielsweise könnten Sie denken: „Wenn ich erst die Gehaltserhöhung/den neuen Laptop/den tollen Urlaub habe, dann bin ich zufrieden“ – nur, um dann festzustellen, dass Sie trotzdem weiterhin den Job machen müssen, den Sie eigentlich nicht mögen, auch auf dem neuen Laptop massenweise Emails auf Sie einprasseln und nach dem Urlaub der gleiche Alltag auf Sie wartet wie zuvor. Dass sich an der Sache, an den Umständen, an Ihrer Lebens- oder Arbeitssituation nichts geändert hat. Natürlich ist es in Ordnung und wichtig, Ziele zu haben. Nicht aber, Ihre Zufriedenheit über Situationen zu definieren, die in der Zukunft liegen.

Unzufriedenheit entsteht, wenn Sie sich abhängig von anderen Personen, von Dingen oder Umständen machen. Es handelt sich um einen aktiven Prozess – und genau das ist Ihr Vorteil. Denn dieser Prozess lässt sich auch dahingehend verändern, weg vom Fokus auf das zu gehen, was Sie nicht haben, hin zu dem, was da ist. Ein wichtiger Schritt hin zu mehr Zufriedenheit. Denn zufrieden sein lässt sich trainieren.


ZUFRIEDEN SEIN DURCH NLP

Die Neurolinguistische Programmierung (NLP) ist ein Verfahren, um herauszufinden, inwiefern Sprache und Kommunikation – auch die mit uns selbst – unser Handeln und Denken beeinflussen. Sie geht davon aus, dass alles, was ein Mensch kann, erlernbar ist. Das heißt im Umkehrschluss, Gelerntes lässt sich auch umlernen. Durch verschiedene Strategien und Methoden lassen sich in der NLP bestimmte Verhaltensweisen entschlüsseln, negative Überzeugungen und Glaubenssetze überschreiben und bestimmte innere Verarbeitungsweisen und Sinneswahrnehmungen analysieren.

Im NLP Practitioner geben wir Ihnen wirksame Werkzeuge an die Hand, um Mängel in Ihrem Leben aufzudecken und zufriedener zu werden. Unabhängig davonl ob in einem bestimmten Bereich Ihres Lebens oder grundsätzlich.

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ZUFRIEDEN SEIN: SO GEHT’S

Zufrieden sein ist ein Prozess – und zwar ein fortlaufender. Es ist nicht so, dass Sie eines Morgens aufwachen, zufrieden sind und es für immer bleiben. Es wird immer schlechte Tage geben, es werden immer Probleme auftreten. Aber dennoch können Sie grundsätzlich zufrieden sein. Dafür gilt es, sich den Wert dessen, was Sie haben immer wieder aufs Neue bewusst zu machen. Diese Tipps können Ihnen dabei helfen, jeden Tag ein wenig zufriedener zu sein.

DANKBAR SEIN
Wenn Sie sich bewusst machen, wofür Sie in Ihrem Leben, wofür Sie heute und jetzt gerade dankbar sind, wird es Ihnen zunehmend schwerfallen, unzufrieden zu sein. Denn Dankbarkeit füllt die Löcher auf, die das Mangelempfinden gefressen hat. Machen Sie es zu einem Ritual, jeden Morgen oder jeden Abend mindestens drei Dinge aufzuzählen, noch besser: aufzuschreiben, für die Sie dankbar sind.

NICHT MEHR VERGLEICHEN
Zugegeben, sich nicht mehr mit anderen zu vergleichen, ist nicht einfach. Und es ist auch völlig ok, wenn Sie sich ab und zu doch beim Vergleichen ertappen und deswegen mal kurzzeitig schlecht gelaunt sind. Geben Sie diesem Gefühl kurz Raum und entlassen Sie es dann. Sie wissen schließlich nicht, was der andere opfern musste, um das zu haben, für das Sie ihn nun beneiden. Bringen Sie Ihren Fokus zurück auf das, was gut ist in Ihrem Leben.

Ein Hotspot für Vergleiche mit anderen sind Social-Media-Plattformen – nehmen Sie sich deshalb regelmäßig längere Auszeiten davon (Tage bis Wochen) und nutzen Sie sie ansonsten ebenfalls nur sehr dosiert, vor allem, wenn Sie sehr zum Vergleichen neigen. Löschen Sie die Apps von Ihrem Smartphone und verhängen Sie eine automatische Sperre, sodass Sie täglich z. B. nur zehn Minuten Zugriff auf Ihre Accounts haben.

SICH VON MATERIELLEM GLÜCK UNABHÄNGIG MACHEN
Gewöhnen Sie sich ab, Ihre Zufriedenheit von Dingen abhängig zu machen. Es wird sich nichts ändern, wenn Sie die 20. Hose im Schrank haben oder jedes Jahr ein anderes Auto fahren. Vielleicht sind Sie für einen Moment glücklicher. Grundsätzlich bleiben Sie dadurch aber unverändert Sie – mit der gleichen Einstellung, mit den gleichen Mangelempfindungen. Verschieben Sie Ihren Fokus lieber auf Immaterielles und freuen Sie sich zum Beispiel, dass Sie und Ihre Lieben gesund sind, dass Sie nicht zu frieren oder zu hungern brauchen und dass es Menschen gibt, die Sie lieben.

BLEIBEN SIE IM JETZT
Mag sein, dass in der Vergangenheit Dinge passiert sind, die Sie geprägt haben und/oder denen Sie die Schuld daran geben, dass Sie heute Job X oder Gegenstand Y nicht haben. Genauso mag es sein, dass Sie denken, wenn Sie künftig erst einmal dies oder jenes besitzen oder erreichen, werden Sie zufrieden sein. Doch weder die Zukunft noch die Vergangenheit lassen sich beeinflussen – genauso wenig wie das, was Sie damals gefühlt haben oder in Zukunft fühlen werden. Versuchen Sie deshalb, sich bewusst zurück in die Gegenwart zu holen, wenn Sie merken, dass Sie abdriften. Das klappt, indem Sie beispielsweise bewusst wahrnehmen, wie der Wind über Ihre Haut streicht, wie die Blumen auf dem Fensterbrett duften, die Sonne durchs Fenster scheint ...

KONZENTRIEREN SIE SICH AUF DAS GUTE
Oft neigen wir dazu, selbst in guten Dingen, die uns widerfahren, etwas Negatives zu sehen. Das tolle Essen hätte wärmer sein oder mehr Salz vertragen können, der Chef hat Ihren Vorschlag zwar angenommen, Sie aber nicht ausreichend dafür gelobt, der Urlaub wäre super gewesen, wenn nicht das Hotelbett viel zu hart gewesen wäre und so weiter. Genauso wie sich in jeder Situation etwas Schlechtes finden lässt, lässt sich auch etwas Gutes finden. Konzentrieren Sie sich künftig darauf, Letzteres zu sehen. Sie werden merken, was für einen Unterschied das macht.

ENTSCHLEUNIGEN SIE
Niemand ist gern unzufrieden. Es ist also verständlich, wenn Sie diesen Zustand baldmöglichst ändern möchten. Hast und Ungeduld sind auf dem Weg zu mehr Zufriedenheit aber nicht angebracht. Im Gegenteil: zufrieden sein, ohne bei sich zu sein, funktioniert nicht. Um zu sich zu finden, kann es helfen, lange Spaziergänge an der frischen Luft zu machen, Meditieren zu lernen, zu malen ... finden Sie heraus, was Sie entschleunigt und Ihnen guttut.

VERBRINGEN SIE ZEIT MIT MENSCHEN, DIE IHNEN GUTTUN
Es gibt Menschen, die einem Energie auszusaugen scheinen und Menschen, die einem Energie geben. Umgeben Sie sich mit Letzteren, also mit Menschen, die grundsätzlich positiv eingestellt sind. Die nicht andere kleinzumachen brauchen, um sich selbst besser zu fühlen. Denn die Gedanken, die Art und die Lebenseinstellung anderer Menschen beeinflusst auch die eigene.

MACHEN SIE ANDERE GLÜCKLICH
Der Arzt und Philosoph Albert Schweitzer hatte nicht ganz recht, als er sagte: „Glück ist das einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teil.“ Denn dieser Effekt trifft nicht nur auf Glück zu, sondern auch auf das Zufriedensein. Probieren Sie es aus, tun Sie anderen Menschen etwas Gutes. Dafür müssen Sie nicht einmal Geld ausgeben. Machen Sie dem Kollegen ein Kompliment für seine Krawatte, heben Sie der mitreisenden Mutter den Kinderwagen aus dem Zug, kochen Sie für Freunde ... Sie werden sehen, wie zufrieden Sie die Freude und Dankbarkeit der anderen macht.

HÖREN SIE SICH ZUFRIEDEN
Mit MindChange-Audioprogrammen wie Das Positive erkennen oder Positive Grundhaltung können Sie sich unkompliziert und gezielt in eine dankbare, gute Grundstimmung zurückholen bzw. bringen. Einfach Kopfhörer auf, einschalten und zuhören.

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